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 Thorsten Döll betreibt jeden Donnerstag in Hungen direkt vor Ort das Backhaus
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Am 13.06.1969 wurde Thorsten Döll geboren. Schon früh interessierte er sich für die Backkunst, was durch seine Oma Pauline Eifert gefördert wurde. So entschloss er sich zu einer Bäckerlehre, die er 1984 begann. Danach durchwanderte er verschiedene Betriebe, um sein Wissen zu bereichern. In dieser Zeit schuf er sich den ersten Steinbackofen für den Eigenbedarf zu Hause an. 1991 machte er in der Meisterschule „Justus von Liebig„ in Mannheim seine Meisterprüfung im Bäckerhandwerk. In der Anfangszeit arbeitete Thorsten Döll noch komplett alles mit der Hand, was er aber durch die steigende Nachfrage teilweise durch einen Drehhebelkneter ersetzt werden musste.
Aber die reine Handarbeit - wie den Teig ruhen lassen und von Hand dann rundwirken - ist bis heute noch erhalten. Seine Philosophie, auf natürliche Rohstoffe und keine künstlichen Zusätze zu achten, ist mit ein Hauptaugenmerk und oberstes Prinzip. Nachdem die Nachfrage immer größer wurde, hat sich der Nebenerwerb zum Haupterwerb erweitert.
Thorsten Döll entschloss sich zum mobilen Verkauf und ist heute auf verschiedenen Wochenmärkten mit zwei Verkaufswagen vertreten. Das ergab die Möglichkeit, die Backstube in seinem Elternhaus zu erhalten und in seinem Heimatort Nösberts-Weidmoos zu bleiben, dem er sich sehr verbunden fühlt und gerne dort lebt.
2004 lernte er seine heutige Frau Kirsten geb. Boenke kennen, die nach Aufgabe ihres Berufes mit in die Firma eingestiegen ist. Auch durch die Mithilfe von Eltern und Schwiegereltern ist das Wort Familienunternehmen in seiner Bedeutung immer noch gerechtfertigt.
Im Jahre 2009 beschäftigt die Nösbertser Bauernbrotbäckerei Büropersonal, 5  Verkaufsfahrerinnen und 2 Bäckereigehilfinnen.
Sich immer neue Rezepte einfallen lassen und dabei die gute alte Backkunst aus Omas Zeiten nicht zu vergessen, das ist das Wichtigste, was sich Thorsten und Kirsten Döll vorgenommen haben. So werden auch gerne Rezeptvorschläge ala „das hat meine Oma so gemacht“ im Hinblick auf Tradition gerne übernommen, trotzdem werden auch neue Brotsorten und Gebäcke ausprobiert.
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